Misosuppe aus Zwiebelschalen

In diesem Rezept verwende ich Zwiebelschalen für die Brühe der Misosuppe. Dadurch bekommt die Suppe eine wunderbare rötliche Farbe. Außerdem möchte ich Dir zeigen, dass Reste wie Zwiebelschalen, die äußeren Blätter und der Strunk von Chinakohl oder Spitzkohl und viele andere Gemüsereste genutzt werden können, um leckere Gerichte zuzubereiten.

Misoshiru – Misosuppe mit Aburaage-Tofu und Enoki-Pilz

Misosuppe ist ein essenzieller Bestandteil von japanischem Essen. Traditionell wird sie jeden Morgen zum Frühstück gegessen. Durch die Miso-Paste aus fermentierten Sojabohnen ist sie besonders gesund. Sie besteht aus Dashi-Brühe und Miso-Paste. Weitere Zutaten sind beliebig wählbar. Misosuppe kann auch als eigenes Gericht mit vielen Zutaten zubereitet werden. Als Beilage, wie in diesem Rezept reichen meiner Meinung nach drei verschiedene Zutaten aus. In diesem Rezept habe ich Aburaage-Tofu, Enoki-Pilze und Frühlingszwiebeln kombiniert.

Dashi Suppenbrühe

Dashi ist die Bezeichnung für eine Suppen-Brühe. Sie ist die Grundlage für eine Vielzahl an Gerichten. Dashi wird normalerweise aus getrocknetem Fisch bzw. Fischflocken und Kombu-Alge zubereitet. Die Brühe hat eine hellgelbe Farbe und schmeckt herb nach Fisch und „Meer“. Das Besondere an Dashi ist, dass die Brühe geschmacksverstärkende Eigenschaften hat. Gerichte, zu denen Dashi zugegeben wird, erhalten einen komplexeren, tiefer gehenden Geschmack. Dies wird auch als „Umami“ bzw. fünfte Geschmacksrichtung bezeichnet. Deshalb ist Dashi viel mehr als nur eine Suppenbrühe. Es ist ein Gewürz. Dashi wird für Suppen wie Misosuppe oder Udon, aber auch in Soßen und Reisgerichten verwendet.

Yakiniku Soße – BBQ Soße

Dies ist meine Version der Yakiniku-Soße (Yakiniku = japanisches BBQ). Sie passt ganz hervorragend zu Fleischgerichten, gebratenem Gemüse oder als Soße für gebratene Nudeln. Einmal vorgekocht hält sich die Soße mehrere Wochen im Kühlschrank.

Gyoza Teig

Anleitung zum Zubereiten des Teigs, für die japanischen Teigtaschen Gyoza verwendet wird. Dieser besteht nur aus Wasser und Mehl. Die Zubereitung selbst ich nicht sehr schwer, nimmt aber Zeit in Anspruch. Der Mehraufwand lohnt sich und mit etwas Übung kommst Du zügig voran.