Gyoza - Teigtasche mit Gemüsefüllung

Teigtaschen gibt es in nahezu allen asiatischen Ländern. In Japan werden diese Gyoza genannt. Du kannst sie anbraten und dämpfen, wie in diesem Rezept, oder auch in der Suppe essen. Für dieses Rezept habe ich eine Gemüsefüllung vorbereitet.

Levelschwer

Portionen2 Portionen
Vorbereitungszeit15 minZubereitungszeit25 minGesamtzeit40 min

Zutaten
 1 Zwiebel
 1 Knoblauchzehe
 5 Stangen Nira/ chinesischer Schnittlauch/ Schnittknoblauch
 2 Stangen Koriander
 5 frische Shiitake Pilze (mittlere Größe)
 5 Blätter Chinakohl oder Spitzkohl
 15 g Sake
 15 g Sojasoße
 10 g Zucker
 eine Prise Pfeffer
 30 Blatt Gyoza Teig
 etwas Sesamöl

Zu den Zutaten

Stangen Nira/ chinesischer Schnittlauch/ Schnittknoblauch sind alles Bezeichnungen für dieselbe Pflanze. Der Schnittknoblauch sieht ein bisschen aus wie platter Schnittlauch und schmeckt nach Knoblauch. Wenn Du ihn nicht in einem Asia-Laden finden kannst, kannst Du auch nur Knoblauch verwenden.

Koriander findest Du im Supermarkt oder Asia-Laden.

Frische Shiitake-Pilze gibt es manchmal im Bioladen oder auf Märkten. Wenn Du sie nicht finden kannst, kannst Du stattdessen auch andere Pilze wie z.B. Austernpilz verwenden.

Die Gyoza schmecken besonders gut mit selbst gemachtem Teig. Eine Anleitung, wie das geht, findest Du in meinen Rezept Gyoza Teig.

Weitere Infos zu den Zutaten findest Du unter Zutaten

Zubereitung

Chinakohl (bzw. Spitzkohl) 10 Minuten in einem Topf mit Wasser kochen. Mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Mit den Händen so viel Wasser herausdrücken, wie es geht. Dann klein schneiden.

Für die Füllung Schnittknoblauch, Zwiebeln, Knoblauch, Koriander und Shiitake fein schneiden. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit Sojasoße, Sake, Zucker und etwas Pfeffer würzen. Danach gut mischen.

Zum Füllen der Gyoza zunächst eine Ablagefläche mit Speisestärke bestreuen. Mit einem Teelöffel auf ein Teigblatt eine kleine Menge der Füllung geben. Den Rand des Teigblatts zur Hälfte mit etwas Wasser befeuchten. Dann die befeuchtete Hälfte auf die trockene Hälfte falten. Dabei in die befeuchtete Hälfte 3- bis 4-mal eine kleine Falte legen. Noch einmal gut zudrücken und die Unterseite auf eine Fläche mit Speisestärke stellen. Die Speisestärke sorgt dafür, dass die Gyoza nicht ankleben und gibt später beim Anbraten eine knusprige Unterseite.

In einer Pfanne Bratöl erhitzen und die Gyoza auf der flachen Seite hineinstellen. Den Boden der Gyoza etwas anbraten. Wenn das Gyoza, das zuerst in die Pfanne gestellt wurde, knusprig braun ist, heißes Wasser in die Pfanne geben (Vorsicht, es kann etwas spritzen), bis ungefähr die Hälfte der Gyoza im Wasser steht. Den Deckel der Pfanne bereit halten und gleich nach dem Zugeben des Wassers die Pfanne damit schließen. Dann die Hitze auf eine mittlere Stufe verringern. Wenn das Wasser sich fast verkocht hat, den Deckel wieder öffnen. Eine kleine Menge Sesamöl auf die Gyoza träufeln und noch etwas bei geringerer Hitze in der Pfanne lassen.

Für die Zubereitung der Gyoza empfehle ich Dir eine beschichtete Pfanne zu verwenden. Wenn Du keine hast, achte darauf, dass die Pfanne am Anfang nicht zu heiß ist, sonst kleben die Gyoza an. Am Schluss musst Du warten, bis das Wasser ganz verdampf ist. Durch die Zugabe des Wassers und das Verdampfen sollten sich die Gyoza wieder von der Pfanne lösen.

Als Dip eignet sich eine Mischung aus 2 EL Sojasoße und 1 EL Reisessig mit einem kleinen Spritzer Chili Öl. Alternativ schmeckt auch Yuzuponzu oder normaler Ponzu sehr gut dazu.

Zutaten

Zutaten
 1 Zwiebel
 1 Knoblauchzehe
 5 Stangen Nira/ chinesischer Schnittlauch/ Schnittknoblauch
 2 Stangen Koriander
 5 frische Shiitake Pilze (mittlere Größe)
 5 Blätter Chinakohl oder Spitzkohl
 15 g Sake
 15 g Sojasoße
 10 g Zucker
 eine Prise Pfeffer
 30 Blatt Gyoza Teig
 etwas Sesamöl

Zubereitungsschritte

Zu den Zutaten
1

Stangen Nira/ chinesischer Schnittlauch/ Schnittknoblauch sind alles Bezeichnungen für dieselbe Pflanze. Der Schnittknoblauch sieht ein bisschen aus wie platter Schnittlauch und schmeckt nach Knoblauch. Wenn Du ihn nicht in einem Asia-Laden finden kannst, kannst Du auch nur Knoblauch verwenden.

Koriander findest Du im Supermarkt oder Asia-Laden.

Frische Shiitake-Pilze gibt es manchmal im Bioladen oder auf Märkten. Wenn Du sie nicht finden kannst, kannst Du stattdessen auch andere Pilze wie z.B. Austernpilz verwenden.

Die Gyoza schmecken besonders gut mit selbst gemachtem Teig. Eine Anleitung, wie das geht, findest Du in meinen Rezept Gyoza Teig.

Weitere Infos zu den Zutaten findest Du unter Zutaten

Zubereitung
2

Chinakohl (bzw. Spitzkohl) 10 Minuten in einem Topf mit Wasser kochen. Mit kaltem Wasser abschrecken und abkühlen lassen. Mit den Händen so viel Wasser herausdrücken, wie es geht. Dann klein schneiden.

3

Für die Füllung Schnittknoblauch, Zwiebeln, Knoblauch, Koriander und Shiitake fein schneiden. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit Sojasoße, Sake, Zucker und etwas Pfeffer würzen. Danach gut mischen.

4

Zum Füllen der Gyoza zunächst eine Ablagefläche mit Speisestärke bestreuen. Mit einem Teelöffel auf ein Teigblatt eine kleine Menge der Füllung geben. Den Rand des Teigblatts zur Hälfte mit etwas Wasser befeuchten. Dann die befeuchtete Hälfte auf die trockene Hälfte falten. Dabei in die befeuchtete Hälfte 3- bis 4-mal eine kleine Falte legen. Noch einmal gut zudrücken und die Unterseite auf eine Fläche mit Speisestärke stellen. Die Speisestärke sorgt dafür, dass die Gyoza nicht ankleben und gibt später beim Anbraten eine knusprige Unterseite.

5

In einer Pfanne Bratöl erhitzen und die Gyoza auf der flachen Seite hineinstellen. Den Boden der Gyoza etwas anbraten. Wenn das Gyoza, das zuerst in die Pfanne gestellt wurde, knusprig braun ist, heißes Wasser in die Pfanne geben (Vorsicht, es kann etwas spritzen), bis ungefähr die Hälfte der Gyoza im Wasser steht. Den Deckel der Pfanne bereit halten und gleich nach dem Zugeben des Wassers die Pfanne damit schließen. Dann die Hitze auf eine mittlere Stufe verringern. Wenn das Wasser sich fast verkocht hat, den Deckel wieder öffnen. Eine kleine Menge Sesamöl auf die Gyoza träufeln und noch etwas bei geringerer Hitze in der Pfanne lassen.

Für die Zubereitung der Gyoza empfehle ich Dir eine beschichtete Pfanne zu verwenden. Wenn Du keine hast, achte darauf, dass die Pfanne am Anfang nicht zu heiß ist, sonst kleben die Gyoza an. Am Schluss musst Du warten, bis das Wasser ganz verdampf ist. Durch die Zugabe des Wassers und das Verdampfen sollten sich die Gyoza wieder von der Pfanne lösen.

6

Als Dip eignet sich eine Mischung aus 2 EL Sojasoße und 1 EL Reisessig mit einem kleinen Spritzer Chili Öl. Alternativ schmeckt auch Yuzuponzu oder normaler Ponzu sehr gut dazu.

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Gyoza mit Gemüsefüllung