Chanko Nabe - Sumo-Eintopf

Chanko Nabe ist ein Eintopf, der dem chinesischen Hot Pot ähnelt. Das Gericht ist vor allem bekannt, da es eine beliebte Speise von Sumo-Ringern ist. Nabe bzw. Eintopf zeichnet sich dadurch aus, dass beliebige Zutaten gemeinsam in einem Topf gekocht werden. In Japan wird das Gericht häufig am Esstisch zubereitet. Jeder am Tisch nimmt sich aus dem gemeinsamen Topf. Wenn Zutaten ausgehen, werden Neue in den Topf gegeben und am Tisch gekocht. Nabe-Gerichte sind besonders beliebt in der kalten Jahreszeit.

Levelleicht

Portionen2 Portionen
Vorbereitungszeit20 minZubereitungszeit15 minGesamtzeit35 min

Dashi Brühe
 1 l Wasser
 6 g Kombu-Alge
 6 g Salz
 50 g Sojasoße
 50 g Sake
Zutaten
 ½ weißer Rettich
 300 g Chinakohl
  Lauch
 1 Karotte
 150 g Austernpilz
 4 Shiitake-Pilz
 200 g Tofu
 150 g Shirataki Nudeln
 1 EL Olivenöl oder Sesamöl
Topping
 30 g geriebener weißer Rettich
 1 Stange Frühlingszwiebel
 nach belieben etwas Yuzu-Koshou oder Chili

Anmerkungen

Nabe ist ein sehr gesundes Gericht mit viel verschiedenen Zutaten und Gemüse. Im Prinzip können für Chanko Nabe alle beliebigen Zutaten verwendet werden. Weitere Möglichkeiten sind z. B. Pilzarten wie Enoki-Pilz oder Udon-Nudeln. Häufig werden in Chanko Nabe auch kleine Knödel aus Hühnerhackfleisch oder Fisch gekocht. Ich habe jedoch eine vegane Version vorbereitet. Probier einfach aus, was Dir schmeckt. Sollte am Ende noch Brühe übrig bleiben, kannst Du nur mit der Zugabe von Reis Zousui zubereiten.
Shirataki-Nudeln sind Nudeln aus der Stärke der Konjakwurzel. Es gibt sie im Asia-Laden oder auch im Bio-Laden. Da Konjak-Produkte wenig Kalorien haben und gleichzeitig sättigend wirken, werden ihnen positive Eigenschaften beim Abnehmen zugesprochen.
Weitere Hinweise zu Zutaten findest Du hier.

Zubereitung

1 Liter Wasser in einen Topf oder eine Pfanne geben und die Kombu-Alge darin einlegen. Salz, Sojasoße und Sake dazugeben und erhitzen, bis es kocht. Ca. 300 ml der Brühe abzweigen und in eine Schüssel geben. Diese kann später in das Nabe gegeben werden, wenn die Brühe sich verkocht hat.

Die Zutaten bei Bedarf waschen und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Wer mag, kann die Shiitake-Pilze oben sternförmig einschneiden. Sollte der Stiel sehr hart sein, entweder kürzen oder entfernen. Die Shiratake-Nudeln aus der Packung nehmen, in ein Sieb geben und einmal kurz abwaschen.
Für das Topping den weißen Rettich schälen und reiben. Die Frühlingszwiebel klein schneiden.
Von allen Zutaten einen Teil in die Pfanne mit der Brühe geben, bis diese voll ist und erhitzen. Wenn es kocht, ca. 10 Minuten mit geschlossenem Deckel bei schwacher Hitze köcheln, bis die Zutaten gar sind.
Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und zum Nachfüllen verwenden.
Wenn das Nabe ohne Fisch oder Fleisch zubereitet wird, vor dem Essen noch einen EL Olivenöl oder Sesamöl in die Brühe geben. Das Öl ist wichtig, damit der Körper die Nährstoffe aus dem Gemüse besser aufnehmen kann.

Nabe wird traditionell am Esstisch zubereitet. Dazu kannst Du z. B. eine Induktionsplatte verwenden. In Japan werden kleine Gaskocher verwendet. Wenn Du weder das eine noch das andere Zuhause hast, ist das auch kein Problem. Einfach das Nabe am Herd kochen und auf einen Untersetzer in die Mitte stellen. Sollte es kalt werden oder Du neue Zutaten dazugeben, musst Du in diesem Fall lediglich das Nabe erneut am Herd erhitzen. Wichtig ist nur, dass das Nabe in die Mitte des Tischs gestellt wird und sich jeder mit Stäbchen aus dem Nabe Zutaten nehmen kann. Die Zutaten aus der Pfanne legt jeder in seine eigene Schüssel. Dort kann nach Belieben zusätzlich mit Chili, Yuzu-Koshou, geriebenem Rettich oder Frühlingszwiebeln gewürzt werden. Bei Chanko Nabe kann auch die Brühe mit in die Schüssel gegeben und mitgegessen werden. Wird das Nabe leerer, können neue Zutaten dazugegeben werden. Anschließend das Nabe erneut ein paar Minuten mit geschlossenem Deckel kochen. Geht die Brühe zu Neige, kann diese mit der anfangs abgezweigten Brühe aufgefüllt werden.
Wenn alle satt sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die restliche Brühe zu verwenden. Eine Möglichkeit ist, gekochten Reis darin kurz darin zu köcheln. Der Reis nimmt die Brühe auf und bekommt einen wunderbaren Geschmack. Für diese Variante den gekochten Reis in ein Sieb geben und kurz mit lauwarmen Wasser abwaschen. Dadurch wird die Stärke im Reis etwas reduziert und er saugt die Brühe nicht zu stark auf. Eine andere Möglichkeit ist, in der restlichen Brühe Miso aufzulösen und eine Misosuppe daraus zu kochen.
Gerade wenn es draußen kalt ist, eignet sich Nabe hervorragend, um sich aufzuwärmen.

Zutaten

Dashi Brühe
 1 l Wasser
 6 g Kombu-Alge
 6 g Salz
 50 g Sojasoße
 50 g Sake
Zutaten
 ½ weißer Rettich
 300 g Chinakohl
  Lauch
 1 Karotte
 150 g Austernpilz
 4 Shiitake-Pilz
 200 g Tofu
 150 g Shirataki Nudeln
 1 EL Olivenöl oder Sesamöl
Topping
 30 g geriebener weißer Rettich
 1 Stange Frühlingszwiebel
 nach belieben etwas Yuzu-Koshou oder Chili

Zubereitungsschritte

Anmerkungen
1

Nabe ist ein sehr gesundes Gericht mit viel verschiedenen Zutaten und Gemüse. Im Prinzip können für Chanko Nabe alle beliebigen Zutaten verwendet werden. Weitere Möglichkeiten sind z. B. Pilzarten wie Enoki-Pilz oder Udon-Nudeln. Häufig werden in Chanko Nabe auch kleine Knödel aus Hühnerhackfleisch oder Fisch gekocht. Ich habe jedoch eine vegane Version vorbereitet. Probier einfach aus, was Dir schmeckt. Sollte am Ende noch Brühe übrig bleiben, kannst Du nur mit der Zugabe von Reis Zousui zubereiten.
Shirataki-Nudeln sind Nudeln aus der Stärke der Konjakwurzel. Es gibt sie im Asia-Laden oder auch im Bio-Laden. Da Konjak-Produkte wenig Kalorien haben und gleichzeitig sättigend wirken, werden ihnen positive Eigenschaften beim Abnehmen zugesprochen.
Weitere Hinweise zu Zutaten findest Du hier.

Zubereitung
2

1 Liter Wasser in einen Topf oder eine Pfanne geben und die Kombu-Alge darin einlegen. Salz, Sojasoße und Sake dazugeben und erhitzen, bis es kocht. Ca. 300 ml der Brühe abzweigen und in eine Schüssel geben. Diese kann später in das Nabe gegeben werden, wenn die Brühe sich verkocht hat.

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Die Zutaten bei Bedarf waschen und anschließend in mundgerechte Stücke schneiden. Wer mag, kann die Shiitake-Pilze oben sternförmig einschneiden. Sollte der Stiel sehr hart sein, entweder kürzen oder entfernen. Die Shiratake-Nudeln aus der Packung nehmen, in ein Sieb geben und einmal kurz abwaschen.
Für das Topping den weißen Rettich schälen und reiben. Die Frühlingszwiebel klein schneiden.
Von allen Zutaten einen Teil in die Pfanne mit der Brühe geben, bis diese voll ist und erhitzen. Wenn es kocht, ca. 10 Minuten mit geschlossenem Deckel bei schwacher Hitze köcheln, bis die Zutaten gar sind.
Die restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und zum Nachfüllen verwenden.
Wenn das Nabe ohne Fisch oder Fleisch zubereitet wird, vor dem Essen noch einen EL Olivenöl oder Sesamöl in die Brühe geben. Das Öl ist wichtig, damit der Körper die Nährstoffe aus dem Gemüse besser aufnehmen kann.

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Nabe wird traditionell am Esstisch zubereitet. Dazu kannst Du z. B. eine Induktionsplatte verwenden. In Japan werden kleine Gaskocher verwendet. Wenn Du weder das eine noch das andere Zuhause hast, ist das auch kein Problem. Einfach das Nabe am Herd kochen und auf einen Untersetzer in die Mitte stellen. Sollte es kalt werden oder Du neue Zutaten dazugeben, musst Du in diesem Fall lediglich das Nabe erneut am Herd erhitzen. Wichtig ist nur, dass das Nabe in die Mitte des Tischs gestellt wird und sich jeder mit Stäbchen aus dem Nabe Zutaten nehmen kann. Die Zutaten aus der Pfanne legt jeder in seine eigene Schüssel. Dort kann nach Belieben zusätzlich mit Chili, Yuzu-Koshou, geriebenem Rettich oder Frühlingszwiebeln gewürzt werden. Bei Chanko Nabe kann auch die Brühe mit in die Schüssel gegeben und mitgegessen werden. Wird das Nabe leerer, können neue Zutaten dazugegeben werden. Anschließend das Nabe erneut ein paar Minuten mit geschlossenem Deckel kochen. Geht die Brühe zu Neige, kann diese mit der anfangs abgezweigten Brühe aufgefüllt werden.
Wenn alle satt sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die restliche Brühe zu verwenden. Eine Möglichkeit ist, gekochten Reis darin kurz darin zu köcheln. Der Reis nimmt die Brühe auf und bekommt einen wunderbaren Geschmack. Für diese Variante den gekochten Reis in ein Sieb geben und kurz mit lauwarmen Wasser abwaschen. Dadurch wird die Stärke im Reis etwas reduziert und er saugt die Brühe nicht zu stark auf. Eine andere Möglichkeit ist, in der restlichen Brühe Miso aufzulösen und eine Misosuppe daraus zu kochen.
Gerade wenn es draußen kalt ist, eignet sich Nabe hervorragend, um sich aufzuwärmen.

Chanko Nabe (Shouyu)